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Willm Vieth, Betriebsleiter Feuerbestattungen Wilhelmshaven |
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„Als ein Bekannter meiner Mutter starb, bekam ich mit, dass er erst nach Wochen eingeäschert wurde. In der physiologischen Praxis, in der ich viel Rehabilitation mit älteren Menschen machte, hörte ich öfters, dass sie bei der Erwähnung von Krematorien Ängste bekamen. Von einem Bestatter hörte ich, dass in Holland die Wartezeit bis zu einer Einäscherung nur sehr kurz sei. Durch diese Erfahrungen wurde ich auf die Misere der Krematorien in Deutschland aufmerksam. Dann hörte ich vom ersten privat betriebenen Krematorium in Stade. Das wollte ich mir ansehen. Ich war beeindruckt, wie anders es dort zuging. Das gab den Startschuss für Feuerbestattungen Wilhelmshaven.
Wir leisten hier einen positiven Beitrag zu einem zufriedenstellenden Abschied.” |
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Mein Vater starb, als ich vier Jahre alt war. Von meiner Mutter und meinen Großeltern wurde ich wunderbar aufgefangen, sodass ich damit fertigwerden konnte. Ich denke, schon da habe ich ein Gespür dafür entwickelt, welchen Trost ein Trauernder braucht. Manchmal sind es die richtigen Worte und Gesten, manchmal ein Arm, der eine Schulter hält. Mir kommt es vor allem auf das Menschliche an. Dass man Angehörigen eine Stütze geben kann. Wenn wir unseren Job vernünftig machen, bieten wir damit Trost.
Für mich ist es bereichernd, wenn ich jemanden wieder aufrichten kann, wenn der Mensch dann durch ein Gespräch oder eine würdige Feier erleichtert ist.”
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Claus Lüttmann, Geschäftsführer Feuerbestattungen Wilhelmshaven
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