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„Seit meiner Anstellung hier hat sich mein Verhältnis zum Tod total verändert. Ich habe selbst Vorsorge getroffen und auch angefangen, mit meinen Eltern über den Tod zu sprechen. Das war nicht einfach. Es ist mir jedoch wichtig, welche Wünsche sie bezüglich ihrer Bestattung haben. Und ich war überrascht, dass für beide schon feststeht, welche Bestattungsform sie möchten. Ich habe mich nur nie getraut, danach zu fragen. |
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„Wochenlang habe ich mir das Stellen-gesuch von Feuerbestattungen Wilhelms-haven immer wieder angesehen. Ich fand das sehr interessant, habe mich aber nicht getraut anzurufen. Ich war nicht sicher, ob ich wirklich in einem Krematorium arbeiten wollte. Dann habe ich mir ein Herz gefasst und mich beworben. Drei Tage später konnte ich hier anfangen. Es passt einfach! |
Es ist auch ein Thema in meiner eigenen Familie geworden. Mein Mann merkt mir sofort an, wenn wir hier einen tragischen Sterbefall hatten. Ich kann dann mit ihm reden und das hilft mir, so etwas leichter zu verarbeiten.
Es freut mich immer wieder, von den Angehörigen und den Bestattern zu hören, wie schnell und dennoch würde- und pietätvoll in unserem Hause gearbeitet wird. Meine Arbeit bei den Feuerbestattungen bedeutet mir persönlich sehr viel.”
Manuela Krisch-Marksfeld, kaufmännische Mitarbeiterin
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Ich finde Einäscherungen sehr zeitgemäß, weil man Bestattungsformen wählen kann, die keine Grabpflege nach sich ziehen. Die Familien wohnen heute oft so weit voneinander entfernt. Da ist es doch gut, wenn man sich nicht um ein Grab kümmern muss.
Für mich ist es ein wichtiger Teil meiner Aufgabe, mich positiv in den Kontakt zu den Hinterbliebenen einzubringen.”
Jens Herfurth, Kremationstechniker
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